Biathlonstar Dominik Windisch zeigt sein Antholzer Tal

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Biathlonstar Dominik Windisch zeigt sein Antholzer Tal

Der gebürtige Antholzer und Loacker-Athlet, Dominik Windisch, stellt exklusiv seine Heimat vor, zeigt seine Lieblingsplätze im Antholzer Tal und erklärt, warum es für ihn der schönste Ort der Welt ist.

Tag für Tag mähen sie die Weide. Immer ein paar Büschel auf einmal. Machen von morgens bis abends den Job, für den sie hierhergekommen sind. Hier auf 1.630 Meter. Ihre Zähne blitzen und zermahlen das frische Grün. Das Fell glänzt in der Herbstsonne. Braun mit weißen Flecken. Am Weidezaun steht eine Gruppe Touristen und macht Fotos von ihnen – zunächst von Frida und Kassian und dann von Dominik. Frida und Kassian sind Ponys auf der Kumpflalm im Antholzer Tal. Sie sind hier, um die Weide kurz zu halten und auch irgendwie als Attraktion für die Gäste. Doch heute stehen sie am Spielfeldrand. Lokalmatador und Biathlonstar Dominik Windisch ist auf der Alm, backt frisches Brot mit einer deutschen Reisegruppe und stellt die Biathlonmetropole und sein Zuhause Antholz vor.

Das Tal
Das Tal

Antholz liegt im Nord-Osten Südtirols. Im Antholzer Tal. Hochmoore, Auwälder und die alpine Gebirgslandschaft der Dolomiten prägen das Tal bei Bruneck, das an den berühmten Kronplatz grenzt. Auf der Bucket-Liste steht das Antholzer Tal bisher hauptsächlich im Januar bei Biathlonfans. Jedes Jahr wird der Biathlonweltcup in der Südtirol Arena ausgetragen. Sieben Mal wurde hier schon um den Weltmeistertitel gekämpft. Ansonsten ist das Tal eher ruhig, geradezu unterschätzt – im Südtiroler Gesamtvergleich. Dadurch kann die italienische Biathlonnationalmannschaft hier konzentriert im Biathlon Stadion trainieren. So auch der gebürtige Antholzer Dominik Windisch. Der 27-Jährige kann in seinem Heimattal am besten entspannen. Nicht nur, wenn er an seinem Lieblingsplatz sitzt, eine Bank auf einer kleinen Lichtung mit Blick auf den Ortsteil Oberrasen im Antholzer Tal, sondern auch an diesen vier Orten:

Antholzer See
Antholzer See
Antholzer See

Der Antholzer See ist einer von Dominik Windisch Lieblingsplätzen. „Hier bin ich gerne im Sommer. Laufe eine Runde nach dem Training oder treffe mich mit Freunden zum Baden.“ Mit 44 Hektar ist der See der drittgrößte natürliche See Südtirols und liegt direkt am Talausgang. Inmitten des Naturpark Rieserferner Ahrn. Danach kommt nur noch der Staller Sattel und das Defereggental in Osttirol. Das Besondere am Antholzer See? In dem türkisblauen Wasser spiegelt sich die Rieserferner Gruppe glasklar. Außerdem führt rundherum ein Naturerlebnispfad, der mit Schautafeln die alpine Gebirgswelt den Spaziergängern näherbringt und, von Kindern bis Senioren, jedem die Besonderheiten des Naturparks erklärt.

Biotop Rasner-Möser
Biotop Rasner-Möser
Biotop Rasner-Möser

Und wer noch tiefer in die satte Natur im Tal eintauchen will, dem empfiehlt Dominik Windisch das Biotop Rasner-Möser in Oberrasen. Die ausgedehnte Moor- und Auenlandschaft ist mit 23 Hektar das größte Moorgebiet Südtirols. Aufgrund seiner einzigartigen Flora und Fauna wurde das Sumpfgebiet 1973 unter Schutz gestellt und ist unter anderem Heimat des Sonnentaus. Die fleischfressende Pflanze ist in Südtirol sonst kaum zu finden. Mehrere Rundkurse führen, teils über angelegte Holzstege, durch die dichten Laubwälder und entlang kleiner Seen und Feuchtgebiete. Dominik Windisch nutzt das Biotop für ausgiebige Laufeinheiten. Auf den Wanderwegen kann aber auch die ganze Familie seltene Pflanzen oder Tiere entdecken. Übrigens: Der Name der Ortschaft Rasen stammt aus dem Keltischen und bedeutet eigentlich Sumpf, da früher ein großer Teil des Tales mit Moor bedeckt war.  

Camping Corones
Camping Corones

Direkt am Ortseingang von Antholz liegt der Campingplatz Corones. Ruhig und abgelegen stehen am Waldrand drei Schlaffässer aus Fichtenholz. Hier ist nur noch das Rauschen des Antholzer Bachs zu hören. „Gäste sollten auf jeden Fall eine Übernachtung in den Schlaffässern im Camping Corones einplanen. Die sind so kuschelig und mit Boden-, Bett- und Infrarotheizung ausgestattet“, schwärmt der 27-Jährige. Mit einem großen Doppelbett, einem Vorraum mit Ausziehtisch und einer kleinen Terrasse bietet ein Fass Platz für 2-3 Personen. Wenn man das Fass betritt strömt einem sofort die angenehme Wärme entgegen, umhüllt einen mit einem wohligen Gefühl. Genau hier fühlt sich auch Dominik Windisch wohl. Der Biathlet ist leidenschaftlicher Camper und in seiner Freizeit am liebsten mit seinem VW California unterwegs. „Für die Schlaffässer würde ich meinen Bus auch mal stehen lassen und dort eine Nacht mit meiner Freundin verbringen“, lacht Windisch.

Kumpflalm
Kumpflalm

Ein weiterer Lieblingsort von Dominik Windisch ist die Kumpflalm. Hier hat der Stein des Ofens bereits eine glimmend rote Farbe angenommen. Ganz hinten lodern die Flammen. Rot-orange, vereinzelt blau. Mit einer schweren Schaufel holt der Biathlet gemeinsam mit der Reisegruppe die ersten Brotlaibe aus dem Ofen. Neben seiner Trainingsroutine kann er hier oben im Naturpark Rieserferner Ahrn, weit über dem Tal, abschalten, sagt er. Die Hütte wird von Freunden von ihm betrieben. Aber nicht nur deswegen gehört sie zu seinen Lieblingsplätzen im Tal: „Hier gibt es mein absolutes Lieblingsgericht: Knödeltris. Und die Hütte ist einfach Südtirol pur“, erklärt der Antholzer. „Außerdem ist die Alm leicht in eineinhalb Stunden für Jedermann zu erreichen und man hat einen traumhaften Blick über das ganze Tal. Wenn ich hier auf der Terrasse sitze, weiß ich wieder warum Antholz für mich der schönste Ort der Welt ist.“ Knapp 400 Höhenmeter sind es von Antholz-Mittertal auf die Alm. Der Blick reicht von der Rieserferner Gruppe bis zu den Gsieser Bergen. Familie Messner bewirtschaftet die Hütte seit 2010 jeweils von April bis Oktober, backt einmal die Woche hausgemachtes Brot im eigenen Ofen und hat unter anderem eine ausgewählte Craftbier-Karte. Die Ponys Frida und Kassian gehören schon ebenso lange zur Familie. Wenn keine Biathlonprominenz auf der Hütte ist, dann stehen auch die beiden wieder im Mittelpunkt.

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